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Donnerstag, 20. September 2012

Mohr im Hemd aus der Mikrowelle

Wer mag ihn nicht, den politisch inkorrekt benannten Schoko-Nuss Kuchen. Lauwarm serviert mit Schokosauce und Schlagobers.

Die Zubereitung ist normalerweise etwas umständlich im Wasserbad. Von meiner Schwägerin habe ich aber ein tolles Rezept für Mohr im Hemd aus der Mikrowelle bekommen. Einfach zuzubereiten und wirklich lecker - ich bin begeistert!

Mohr im Hemd aus der Mikrowelle

Dienstag, 10. Juli 2012

Würstel im Brotteig

In unserer Familie der Klassiker beim Grillen. Sobald die Kohlen soweit sind, werden die Wüstel aufgelegt und als Vorspeise gleich vom Griller genascht. Oft verbrennt man sich dabei Finger und Zunge, aber das ist es wert!

Würsterl im Brotteig

Freitag, 4. Mai 2012

Fremdessen - Buchingers alte Schule

Zu meinem Geburtstag haben mich meine Eltern zu Manfred Buchingers Gasthaus zur alte Schule eingeladen. Das Gasthaus befindet sich in einer ehemaligen Schule (daher auch der Name) in Großriedenthal, nördlich von Wien. Die Küche legt auf regionale (Weinviertel) und saisonale Produkte großen Wert.

Wir haben uns für "Running Weinviertel" entschieden: 10 kleine Gänge nacheinander serviert. Manfred Buchinger bringt die Speisen teilweise selbst zum Tisch, erklärt auf Wunsch die Zubereitung und gibt Weinempfehlungen. Der ganze Abend war wirklich fantastisch! Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Und das Essen: ein Genuss!

Handykamera sei dank, habe ich alle Gänge (bis auf den Gruß aus der Küche) fotografiert und für die Nachwelt (und vielleicht zum Nachkochen) festgehalten.
Die Gerichte waren aber so lecker und hübsch anzusehen, dass es schade wäre, sie einfach auf meinem Handy zu belassen. Aus diesem Grund habe ich eine neue Rubrik eröffnet: Fremdessen.

Dienstag, 3. April 2012

Palatschinken - Grundrezept

Die Palatschinke - ein Allrounder: kann süß und salzig zubereitet und dann je nach Lust und Laune gefüllt werden. Oder man macht aus ungesüßten Palatschinken ganz einfach Fritatten.


Palatschinke

Sonntag, 1. April 2012

Erdäpfelpüree

Geht wirklich schnell und unkompliziert: Erdäpfelpüree.
Selbst gemachtes Püree ist kein Vergleich zur Instant-Variante, die meiner Meinung nach eigentlich nicht mal im gleichen Satz genannt werden dürfte *zwinker*.

Viel falsch kann man bei Erdäpfelpüree nicht machen. Es ist egal, wie groß die Kartoffelstücke sind, ob sie ins kalte Wasser gegeben und dann gekocht werden, oder gleich im heißen Wasser landen. Mehlige Kartoffeln sind für Püree besser als speckige/festkochende geeignet. Die (Geschmacks-)welt geht aber auch nicht unter, wenn man nur festkochende/speckige daheim hat und diese verwendet. Hab ich auch schon des Öfteren gemacht...

Wichtig ist nur:
  • Geschälte Erdäpfel kochen
  • heiße Milch zu den gekochten Erdäpfeln geben
  • das Püree nicht zu viel rühren, stampfen oder gar mit dem Zauberstab pürieren (sonst hat man 1A Tapetenkleister statt Erdäpfelpüree)
Wenn man sich an diese 3 Punkte hält kann eigentlich nicht allzuviel schief gehen.

                                     Erdäpfelpüree,                                        hier zu sehen beim Gericht Himmel & Erde

Montag, 5. März 2012

Mürbteig Grundrezept süß / salzig

Klassischer Mürbteig ist der so genannte 1-2-3 Teig: 1 Teil Zucker, 2 Teile Fett, 3 Teile Mehl.
Eine kleine Eselsbrücke: In 1-2-3 zum feinen Mürbteig
zum = Zucker
feinen = Fett
Mürbteig = Mehl

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

Süß:
60 g Zucker
120 g Butter
180 g Mehl
1 Prise Salz

Salzig:
3-4 EL Wasser
120 g Butter
180 g Mehl
1/2 TL Salz

Quelle:
Grundrezepte

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben, die zimmerwarme Butter in kleinen Stückchen dazugeben und alles mit den Fingern verbröseln. Sobald sich die einzelnen Komponenten anfangen zu verbinden (kann je nach Temperatur der Butter ein paar Minuten dauern) den Teig auf die Arbeitsfläche geben und gut durchkneten. Am Anfang wirkt es, als würde aus den Zutaten kein ordentlicher Teig werden, man muss aber nur genug bröseln bzw. kneten. Falls gar nichts geht kann 1 EL Wasser hinzugefügt werden.
Sobald alle Zutaten gut vermischt sind, den Teig in Klarsichtfolie einpacken und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig mit einem ebenfalls bemehlten Nudelwalker ausrollen, bis er die gewünschte Größe bzw. Dicke erreicht hat. In die Tortenform bzw. Blech legen und bei 180 °C backen.
Die Dauer des Backens variiert je nach Dicke und Belag des Teiges. Zwischen 7-10 Minuten bei dünn ausgerollten Keksen und 25-30 Minuten als Boden für Quiches und Kuchen ist alles möglich. Am Besten nach Sicht backen, aber Vorsicht, der Teig wird schnell dunkel

Hinweise:
Wird der Teig 1 cm oder höher ausgerollt, sollte man ca. 1 Msp Backpulver in den Teig geben.
Wir der Teig mit recht feuchten Dingen z.B.: Früchten belegt, sollte der Teig vorher 8-10 Minuten "blind" (also ohne Belag) vorgebacken werden.

Teig nach 2 Minuten rühren

Teig nach 4 Minuten rühren

Teig nach 5 Minuten rühren

Teig wird auf der Arbeitsfläche geknetet

fertiger Mürbteig


Mürbteig mit Nudelholz

Ausgerollter Mürbteig


Variationen:
Streusel ist im Grunde ein abgewandelter Mürbteig: 1 Teil Zucker - 1 Teil Fett - 2 Teile Mehl (+ ev. Vanillezucker oder Zimt)
Der süße Teig kann mit Zimt, Zitronenzesten oder Vanille, der salzige mit Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder Oregano verfeinert werden.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Lachsforellentatar

Zutaten für 4 Personen (als Vorspeise):
2 frische Lachsforellenfilets
2 EL Kapern
1/2 rote Zwiebel
3 EL Rahm
Salz, Pfeffer

Quelle:
HLA Kochunterricht

Zubereitung:
Lachsforellenfilet entgräten, enthäuten und (falls noch vorhanden) die weißen Bauchlappen wegschneiden. Das Filet in sehr feine Würfel schneiden, danach nochmals mit dem Messer die Würfel sehr fein durchhacken.
Zwiebel ebenfalls in sehr feine Würfel schneiden, Kapern grob hacken und gemeinsam mit 2 EL Sauerrahm unter das zerkleinerte Fischfilet rühren. Das Tatar mit Salz und Pfeffer würzen und gut gekühlt 4-5 Stunden oder am besten über Nacht durchziehen lassen.

Das passt dazu:
Baguette, Toastbrot, ein Bett aus Vogerlsalat

Mittwoch, 8. Februar 2012

Gugelhupf

Zutaten für 6 Personen:
4 Eier
250 g Staubzucker
250 g Mehl
1/8 l Öl
1/8 l Wasser
1 Pck. Vanillezucker
1/2 Pck. Backpulver

Quelle:
Mama

Zubereitung:
Die Eier trennen und das Eiklar zu sehr steifem Schnee schlagen. Unter rühren 200 g Staubzucker nach und nach in den Eischnee rühren. So wird der Schnee glänzend und feinporig.

Backrohr auf 170°C Umluft vorheizen.

Dotter mit 50 g Staubzucker, Vanillezucker, Öl und Wasser zu einem sehr dünnflüssigen Teig rühren. Mehl mit Backpulver mischen und einen Teil davon in die Dottermasse rühren. Wenn die Dottermasse eine dickliche Konsistenz hat, einen Teil Eischnee unterheben. Danach abwechselnd Mehl und Schnee unterrühren bis die gesamte Menge aufgebraucht ist.

In eine mit Butter und Mehl ausgekleidete Gugelhupfform füllen und bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Sollte der Gugelhupf schon vor Ende der Backzeit die gewünschte Bräunung haben, einfach den Kuchen mit Alufolie abdecken.

Variation:
- Marmorgugelhupf: Eine Hälfte der Masse in den Gugehupf füllen, die andere Hälfte mit Kakaopulver einfärben und auch in den Gugelhupf leeren.
- Mit Schokostückchen wird aus dem Gugelhupf ein Ameisengugelhupf.
- Manche mögen auch gerne Rosinen im Gugelhupf - ich allerding nicht...